1.Herren mit unnötiger 2:4 Niederlage gegen SG Leipzig-Bienitz I

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Peter Blankenheim

Am Sonntag traf man zum Heimspiel auf die SG Leipzig-Bienitz I. Das Spiel stand von Beginn an unter schlechten Vorzeichen. Der Schiedsrichter erschien nicht und so mussten wir für Ersatz sorgen, was gar nicht so einfach war.

Am Ende stand die Lösung mit der sich beide Mannschaften einverstanden zeigten. Ein Trainer (am Samstag gerade 17 Jahre alt geworden) der SG Räpitz traute es sich zu und erklärte sich bereit das Spiel zu leiten. Keiner konnte ahnen, was von Bienitzer Seite alles auf den Jungen verbal einprasseln würde, handelte es sich doch eigentlich „nur“ um ein Fußballspiel. Das Spiel leitete er trotz der ganzen „Nebengeräusche von Bienitz“ unaufgeregt und ordentlich.

Das Sportliche zuerst: Räpitz war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft. Bienitz machte es geschickt und fütterte ihre „Lebensversicherung, Marco Jerome Amborn“ mit schnellen Bällen in die Spitze. Eigentlich waren wir gewarnt, dennoch verteidigten wir oftmals zu ungeschickt und bekamen ihn an diesen Tag einfach nicht in den Griff. Obwohl wir zweimal in Führung gingen und in der zweiten Hälfte alles versuchten und eine Unmenge an hundertprozentigen Torchancen hatten, schafften wir es nicht, wenigstens einen Punkt in Räpitz zu lassen. Gerade der schnelle Ausgleich zum zwischenzeitlichen 2:2 traf uns tief. Wir versuchten alles, um wieder in Führung zu gehen aber spätestens in der 85. Spielminute mit dem 3:2 für Bienitz wurde uns der Zahn gezogen. Wir warfen danach nochmal alles nach vorne und so konnte Bienitz in der 90. Spielminute noch das 4:2 erzielen. Das war aber mehr Ergebniskosmetik. Zusammenfassend kann man sagen: Wenn man alle bisher gespielten Spiele in dieser Saison vom Leistungsstand vergleicht, war das unser bisher schlechtestes. Es war irgendwie für alle Räpitzer ein gebrauchter Tag. Jetzt heißt es Kopf hoch und an den BSV Schönau denken. Das wir gut Fußballspielen können, haben wir in dieser Saison schon oft bewiesen.

Nebengeräusche: Was die Bank von Bienitz und allem voran das Trainergespann an diesen Tag alles auf einen gerade 17jährigen Jungen verbal abgeladen hat, so etwas hat man noch nicht erlebt. Die charakterliche Eignung, eine Mannschaft mit der entsprechenden Vorbildfunktion zu führen, scheint hier sehr fragwürdig zu sein. Es ging sogar so weit, dass dem Jungen Prügel angedroht wurden. Man mag sich gar nicht ausdenken, was bei einer Niederlage für Bienitz alles hätte passieren können. Dass man nicht mit jeder Entscheidung zufrieden ist und sich auch mal gerade auf dem Fußballplatz verbal Luft macht, ist eine Seite, aber das was an Schimpftiraden auf einen Jungen einprasselte, der nur helfen wollte, ist nicht hinnehmbar. Selbst einige Spieler von Bienitz konnten es nicht verstehen und versuchten noch zu schlichten. Man kann nur hoffen, dass der Verband sich das eine oder andere Spiel von Bienitz mit dessen Betreuer einmal anschaut.

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